Feng Shui-Vorstudie ergab große Möglichkeiten zur Belebung von Fürstenfeld.
Wie kann Fürstenfeld, eine Stadt in der Steiermark (A), die viel Geschichte, eine attraktive Lage und viele versteckte Potentiale zu bieten hat, durch neue Impulse belebt werden? Und wie kann Fürstenfeld auch vom touristischen Boom der aufstrebenden Umland-Thermenregion optimal profitieren? Was müsste getan werden, um insgesamt attraktiver, lebendiger zu wirken? Wie kann die bewegte Geschichte des Ortes harmonisiert, vielleicht sogar aktiv genutzt werden? Welches Verkehrskonzept und welche Gestaltung des Stadtzentrums könnten für Bewohner, Gäste und Unternehmer eine förderliche Ausstrahlung erzeugen? Und welche Maßnahmen würden die Bürger von Fürstenfeld mit Begeisterung mittragen? So oder so ähnlich sehen die ersten Überlegungen aus, die aus einer vom Team Günther Sator / Eberhard Jordan - Artbase im Jahr 1999 erstellten Vorstudie herauszulesen sind.
Öffentliche Präsentation der Vorstudie im Sommer 2000
Das Team Sator-Artbase/Jordan stellte seine Überlegungen zur Belebung der Stadt Fürstenfeld im Sommer 2000 erstmals der breiten Öffentlichkeit vor. Dabei stellte sich heraus, wie wichtig die unvoreingenommene Perspektive des Außenstehenden sein kann.
Diskutiert wurden unter anderem sowohl die historische als auch die geomantische Vergangenheit der Stadt, die Problematik der an Fürstenfeld überwiegend vorbeiziehenden Touristenströme, die zwingend notwendige Einbindung eines ehemals äußerst wichtigen, dann brachliegenden und jetzt erst teilweise wiederaktivierten Industriegeländes (ATW), die Stärkung der gesamten Stadtkernes mit den Elementen Licht, Wasser, Klang und Feuer, sowie die Wichtigkeit eines umfassenden Marketingkonzeptes, das auf einem neuen Selbstverständnis der Bevölkerung basiert. Fürstenfeld braucht ein attraktives, zeitgemäßes Profil, welches auf den eigenen Stärken aufbaut und klar nach außen kommuniziert wird!
Die anschließenden Wortmeldungen des Bürgermeisters und der Bürger machte klar, dass die vorgestellten Ideen auf fruchtbaren Boden fielen. Mit einem Fragebogen werden in den kommenden Wochen die ersten Meinungen aus der Bevölkerung eingeholt. Darüber hinaus wollen bald die ersten Projektgruppen mit der Arbeit am möglichen Projekt beginnen.
Unser Eindruck von der Veranstaltung war äußerst positiv. Die Feedbacks zeigen, wie sehr der Wunsch nach einem gemeinsamen Vorgehen quer durch alle Schichten vorhanden ist. Nun liegt es an der Initiative der Fürstenfelderinnen und Fürstenfelder, den Impuls aufzugreifen und die ersten Schritte in Richtung einer Realisierung einzuleiten. Bei rascher Umsetzung könnte das Projekt in drei Jahren durchgeführt werden.
Schlussbemerkung vom Februar 2003. Schade, schade!! Für eine konsequente Gesamtlösung hat den Verantwortlichen wohl der Mut gefehlt. Angeblich wurden mittlerweile ein paar Alibimaßnahmen (z.B. Brunnen ) durchgeführt. Da dies ohne geomantisches Gesamtkonzept erfolgte, wird außer einer optischen Verhübschung? keine allzu große Verbesserung eintreten.
EXTRA: Bilder und Grafiken unserer Präsentation
>>> weitere News
