Günther Sator Feng Shui Beratungsletter

Gutes Licht macht glücklich

Im heutigen Beratungsletter finden Sie ganz wichtige Infos zu Energiesparlampen und TFT-Flachbildschirmen. Und gleich am Anfang lesen Sie einige Anregungen zur richtigen Licht-Gestaltung im eigenen Wohnumfeld.

Licht ist ein „Grundnahrungsmittel“ für uns Menschen! Alles Leben auf der Erde braucht Licht - bei Menschen beeinflusst es Psyche, Körper und unsere Leistungsfähigkeit. Licht ist der Lebensspender für das „Lichtwesen Mensch“.

Aber es ist immens wichtig, das richtige Licht in sein Leben zu bringen. Denn immerhin verbringen wir rund 90% unserer Zeit fern vom Sonnenlicht in künstlich (und oft schlecht!) beleuchteten Innenräumen. Und je dunkler es draußen ist, umso wichtiger ist eine gute Raumbeleuchtung – sonst verkümmert der Chi-Fluss und die Lebensenergie schwindet. Eine Reihe von Krankheiten, Launenhaftigkeit, Konzentrationsmängel und manch andere Folgen können dem Faktor Licht zugeordnet werden. Interessanterweise scheint dieses heikle Thema bei den Mainstream-Medien noch nicht angekommen zu sein. Höchste Zeit also, sich an dieser Stelle damit zu befassen.

Ich wünsche Ihnen einen „leuchtenden“ Herbst! Und beherzigen Sie den immer noch einfachsten Tipp gegen Lichtmangel und Winterdepression: täglich eine halbe Stunde raus, solange es noch hell ist.
 

Ihr Günther Sator

 

 

Inhalt

  • 1. Räume gestalten mit Licht
  • 2. Schädliches Licht: Warum Energiesparlampen krank machen
  • 3. Flachbildschirme: Gefahr für die Augen?

Räume gestalten mit Licht

Licht und Farbe sollten beim Einrichten und Bauen von Wohnungen am besten schon von vornherein eingeplant werden. Denn: Licht und Farbe können die Lebensqualität erheblich verbessern, wenn sie richtig eingesetzt werden. In dunklen Räumen versiegt der Fluss des Chi, die Lebensenergie sinkt.  

 

Viel gutes Licht für das „Lichtwesen Mensch“

 

Wo hingegen ausreichend gutes Licht ist, kann Energie leichter fließen. Sonnige, helle und freundliche Räume tun uns einfach gut – und das den ganzen Tag lang. Am Morgen brauchen wir eher sanftes Licht, im Laufe des Tages sollte die Lichtmenge zunehmen. Dabei gilt: Die Lichtrhythmen sollten möglichst dem natürlichen Licht eines Schönwettertages angepasst sein, dann fühlen wir uns wohl.

 

Tipps für Ihren Wohnbereich

  • Achten Sie auf genügend Sonneneinstrahlung. Öffnen Sie tagsüber die Vorhänge, gehen Sie so oft wie möglich raus an die Sonne. Gerade im Herbst und Winter ist dies extrem wichtig und die beste „Vorsorge“ für gute Laune und ein stabiles Immunsystem.
  • Variieren Sie je nach Raumnutzung verschiedene Lichtquellen. Setzen Sie Licht nicht nur in der Mitte des Raumes ein. Kombinieren Sie unterschiedlichste Leuchten auch in den Raumecken, als Stehlampe, Wandleuchte usw. Der Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Abwechslungsreich beleuchtete Räume sind einfach lebendiger.
  • Wählen Sie für bestimmte Bereiche wie Wohn- und Schlafzimmer dimmbare Lampen. Aber Vorsicht: Dimmer erzeugen Elektrosmog, daher sollten sie immer weit genug entfernt (1,5 m oder mehr) von den Menschen sein. So können Sie im Handumdrehen je nach Stimmung entweder eine kuschelig- intime oder klare „Arbeitsatmosphäre“ schaffen.  
  • Deckenfluter oder Wandleuchten unter Balken und Dachschrägen sorgen für die nötige Leichtigkeit und entschärfen die drückende Wirkung dieser Raumelemente. Auch niedrige Räume profitieren von nach oben strahlendem Licht.
  • Werten Sie alle mit Licht „unterversorgten“ Bereiche Ihrer Wohnung gezielt auf. Zimmerecken, Abstellräume, Kellerabteile, Schrankräume etc. – die Liste ist bestimmt auch bei Ihnen ganz schön lang! Überall dort können Sie die Energie deutlich erhöhen, wenn Sie einen hellen und auch tatsächlich regelmäßig verwendeten Leuchtkörper anbringen.
  • Falls Sie Niedervolt-Halogensysteme (siehe dazu Artikel Flachbildschirme: Gefahr für die Augen?) in den wichtigen Wohnräumen wie Schlafzimmer, Kinderzimmer, Büro, Küche und Wohnzimmer einsetzen, sollten Sie darauf achten, dass der Trafo wegen des Elektrosmogs so weit wie möglich von den Aufenthaltszonen entfernt ist. Manchmal gelingt es auch, den Trafo in einen unwichtigen Nebenraum zu verlegen.
  • Warum nicht? Der neueste Trend: Dimmerlampen, die wie die aufgehende Sonne langsam heller werden und somit, eingesetzt als Wecker, die Morgendämmerung nachahmen. Zusätzlich kann Musik, Vogelgesang, rieselndes Wasser oder Meeresrauschen eingespielt werden. Wer´s mag – sanftes Aufwachen garantiert!

Warum Energiesparlampen krank machen

Unter diesem Titel veröffentlichte der Heidelberger Lichtforscher Alexander Wunsch kürzlich einen Aufsehen erregenden Artikel. Hier ein paar Auszüge:

 

„Seit vielen Jahrzehnten gibt es Hinweise, dass das Licht aus Energiesparlampen (Entladungslampen auf Basis der Quecksilberdampf-Entladung) eine potentielle Gefahr für die Gesundheit darstellt. Die Gefahr geht dabei von der Lichtmodulation (Flackern), der spektralen Zusammensetzung (Farbtemperatur) und der elektromagnetischen Abstrahlung (Elektrosmog) aus“. Und Wunsch weist darauf hin, dass „…hormonelle und vegetative Störungen sowie Augenschäden diskutiert“ werden. Schuld daran ist u.a. das unnatürliche Lichtspektrum.

Wirkung von Licht

Licht ist elektromagnetische Energie, die je nach Wellenlänge und Farbe unterschiedliche Wirkung hat. Kurz gesagt: Langwelliges Licht (z.B. Rot) hat bloß thermische Effekte, während kurzwelliges Licht (z.B. Violett, Blau) chemische Wirkungen hat. Viele der chemischen Wirkungen des blauen Lichts sind für Organismen ungünstig, weil sie freie Radikale bilden und Zellen schädigen.

 

 

Das Sonnenlicht (Abb.1) hingegen enthält einen wohlausgewogenen Mix aus kurzwelligem, mittelwelligem und langwelligem Licht, sodass die schädlichen Effekte weitgehend ausgeglichen werden können. Im Spektrum der Energiesparlampen finden wir dagegen eine überragende Dominanz an kurzwelligen Strahlen; Wellenlängen über 630 nm fehlen praktisch völlig. Dies ist besonders bei den so hoch gelobten Vollspektrumlampen der Fall. 

 

Abb.1: Tageslicht zeigt ein ausgeglichenes kontinuierliches Spektrum mit harmonischem Farbverhältnis. Das Sonnenlicht ist jedoch nicht vollkommen kontinuierlich, es weist so genannte Fraunhoferlinien auf.

 

Energiesparlampen (Abb.2) weisen im Gegensatz zu den herkömmlichen Glühlampen (Abb.3) kein kontinuierliches Spektrum auf, dafür sind besonders im – schädlichen - Blaubereich unnatürlich viele Strahlungsanteile vorhanden. In letzter Zeit produzieren die Hersteller Lichtquellen mit immer höherem Blauanteil im Spektrum und stellen dieses Licht als besonders gesund dar – ein fataler Fehler!

 

Da es sich bei dieser Art von Kunstlicht um eine gänzlich unnatürliche Strahlungsform handelt, entstehen dadurch eine Reihe von Risiken für die Gesundheit.

Abb.2: Leuchtstofflampen weisen ein unregelmäßiges Linienspektrum mit problematischen Energiespitzen im Blaubereich auf, der Rotbereich ist nur abgeschwächt vorhanden.

Abb. 3: Glühlampenlicht zeigt wie das Sonnenlicht ein kontinuierliches Spektrum, wobei der Blaubereich nur schwach, der Rotbereich hingegen stärker vertreten ist.

 

Kritische Forscher und Wissenschafter warnen daher berechtigt vor zu vielen Blauanteilen im Licht. Neben unmittelbaren Schäden der Augenlinse und der Netzhaut werde zusätzlich das gesamte Hormonsystem durcheinander gebracht: die Hypophyse wird zu stark stimuliert und schüttert vermehrt Stresshormone aus; infolge wird u.a. die Melatonin-Produktion („Schlafhormon“) beeinträchtigt und der Schlafrhythmus gerät aus dem Lot. Auch die Zirbeldrüse – sie ist neben der Hypophyse die zweite wichtigste hormonelle Steuerungseinheit und Gegenspieler der Hypophyse – wird durch das Licht beeinflusst; bei zu vielen Blauanteilen gerät auch sie aus dem Lot. Übrigens kann durch die Beeinflussung der Schilddrüsenhormone auch z.B. Übergewicht als Folge auftreten.

 

Grotesk: Die gesündere Glühbirne soll abgeschafft werden

Bei der guten alten Glühbirne überwiegen die langwelligen Anteile bei weitem; das Spektrum ist insgesamt kontinuierlich; der Blaubereich ist schwach, der Rotbereich stärker vertreten. Sie ist dadurch in Summe wesentlich „verträglicher“ für uns Menschen und wirkt keinesfalls hormonaktiv wie die Energiesparlampe!

 

Fazit

Menschen, die unter funktionellen Störungen, unter Stress, Schlafproblemen o.ä. leiden, weiters Schwangere, Kinder und ältere Personen sollten sich dem Licht von Energiesparlampen möglichst selten aussetzen oder zumindest die Augen mittels gelber Computer-Schutzbrille schützen. Beachten Sie auch: Je höher der Raum, desto geringer die Strahlenbelastung.

 

Tipp

Falls Sie die Energiesparlampe (die übrigens laut Stiftung Warentest auch bezüglich Haltbarkeit bei weitem nicht hält, was sie verspricht) genau so wenig mögen wie ich: seit einigen Jahren gibt es Niedervolt-Halogenlampen mit Wärmerückgewinnungs-Technologie. So lässt sich Stromsparen mit einigermaßen gesundem Licht verbinden. Das ist doch schon viel ….  

 

 

Alle Grafiken © by A. Wunsch

 

Flachbildschirme: Gefahr für die Augen?

Geht es Ihnen vielleicht auch so?

 

Nach einem Tag konzentrierter Arbeit am Computer fühlen Sie sich übertrieben stark erschöpft, die Augen schmerzen und der Kopf brummt?

 

Ein Grund könnte die Lichtstrahlung der heute üblichen Flachbildschirme sein, vermuten erste Studien.

 

 

Gefahren, wo man sie nicht vermutet:
Schaden TFT-Flachbildmonitore dem Augenlicht?
Dass von alten Röhrenmonitoren eine elektromagnetische Strahlenbelastung ausgeht, weiß fast jeder PC-Nutzer. Wer jedoch glaubt, dank moderner Flachbildmonitore gesünder zu leben, kommt möglicherweise vom Regen in die Traufe. Mittlerweile gibt es konkrete Hinweise, dass TFT-Flachbildmonitore aufgrund ihrer Hintergrundbeleuchtung im Auge irreversible Schäden anrichten können. 

Aufgrund ernst zu nehmender wissenschaftlicher Untersuchungen wird vermutet, dass sich das Lichtspektrum durch den hohen Anteil an belastendem Blaulicht (ähnlich wie bei Energiesparlampen) schädlich auf den Augenhintergrund, die Makula, auswirken. Die Folge: Altersbedingte Makuladegeneration (AMD) kann gefördert werden. Stark blauhaltiges Licht beeinflusst außerdem den Hormonhaushalt negativ. Für unseren Körper bedeutet das Dauerstress. Eine Erklärung für die zunehmenden Beschwerden bei der Bildschirmarbeit?

Computermonitore sind nicht so harmlos wie man glaubt

Kopfschmerzen, Konzentrationsprobleme, Müdigkeit, Schlafstörungen, Verspannungen am Bildschirmarbeitsplatz sind keine Seltenheit.

Brennende, tränende, stechende, gerötete Augen, flimmernde Bilder, Lidflattern, zeitweilige Kurzsichtigkeit, Doppeltsehen, veränderte Farbwahrnehmung sind häufige und typische Beschwerden bei der Computerarbeit.

Rechnet man acht Stunden und mehr, die mancher Mensch je nach persönlicher Situation – sei er Schüler, PC-Freak, Student oder Berufstätiger – vor dem PC und/oder TV-Flachbildmonitor zubringt, kommt man auf bis zu 3.000 Stunden pro Jahr an Bildschirmzeit. Damit muten wir unserem Körper zusätzliche gesundheitliche Belastungen durch PC-Arbeit und TV-Konsum zu, die wir vermeiden können.


Computer-Schutzbrille schützt die Sehkraft
Wenn Sie auf Nummer sicher gehen und sich bei der Bildschirmarbeit vor den Gefahren des Quecksilberlichtes schützen möchten, können Sie auf eine Neuentwicklung aus der Optikerbranche zurückgreifen: Die PRiSMA® Computer-Schutzbrille gewährt einen sicheren Schutz vor den Gefahren der belastenden Blauanteile im Licht der Computerbildschirme. Mehr dazu finden Sie hier.

 

 

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Bildquelle:
www.photocase.com

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